Ratgeber
Praxiswissen fürs Betriebsbüro
Was wann fällig ist, welche Nachweise verlangt werden und wo Betriebe regelmäßig Geld verschenken. Wir schreiben auf, was uns in der täglichen Arbeit mit Betrieben immer wieder begegnet.
Kostenlose Werkzeuge
Rechner, Karte und Datenbanken für den Betriebsalltag. Kostenlos, ohne Anmeldung, die Rechner laufen komplett im Browser.
Pflanzenschutzmittel-Datenbank: Zulassung, Kulturen und Auflagen
Suchen Sie ein Pflanzenschutzmittel und sehen Sie auf einen Blick, bis wann es zugelassen ist, in welchen Kulturen gegen welche Schaderreger es eingesetzt werden darf, welche Wartezeiten und Abstandsauflagen gelten.
Wann werden die Direktzahlungen ausgezahlt?
Wann die Agrarförderung aus dem Sammelantrag aufs Konto kommt, warum sich Zahlungen verzögern und was auf agrarzahlungen.de über Ihren Betrieb veröffentlicht wird.
E-Rechnung erstellen, öffnen und prüfen
Öffnen Sie XRechnung und ZUGFeRD als lesbare Rechnung und erstellen Sie selbst eine E-Rechnung als ZUGFeRD-PDF oder XML, auch mit Durchschnittssatz nach § 24 UStG. Kostenlos, ohne Anmeldung, die Dateien bleiben auf Ihrem Gerät.
Agrarkarte: Flurstücke, Feldblöcke, Bodenschätzung und Schutzgebiete für Deutschland
Luftbild, Flurstücke, Feldblöcke, Bodenschätzung, Schutzgebiete und Regenradar auf einer Karte, mit den offenen Daten der Bundesländer. Ein Klick zeigt Gemarkung, Flur, Flurstück, amtliche Fläche und Feldblock an dieser Stelle.
Fläche messen auf der Karte: Hektar, Strecke und Flurstücke
Messen Sie Äcker, Wiesen und Wege direkt auf dem Luftbild: Fläche in Hektar und Quadratmetern, Umfang und Strecke. Oder zählen Sie die amtlichen Flächen mehrerer Flurstücke zusammen.
Auf der Karte zeichnen: Skizze und Lageplan für Hof und Feld
Zeichnen Sie direkt auf Luftbild oder Karte: Zufahrten, Lagerplätze, Drainagen, Problemstellen oder den Weg für den Lohnunternehmer. Als Bild speichern, ausdrucken oder per WhatsApp schicken.
Saatgutrechner: Saatstärke per Formel in kg/ha berechnen
Rechnen Sie die Saatstärke in Körnern je Quadratmeter in Kilogramm je Hektar um, mit Tausendkorngewicht, Keimfähigkeit und Feldaufgang. Dazu Pflanzgut nach Reihenabstand, etwa für Kartoffeln.
Düngerrechner: Wie viel Dünger pro Hektar für Ihren Nährstoffbedarf?
Rechnen Sie kg Nährstoff je Hektar in kg Dünger um, etwa 60 kg N mit KAS, Harnstoff, ASS oder AHL. Der Rechner zeigt auch, welche Nährstoffe Sie mitliefern, die Liter bei AHL und die Kosten je Hektar.
Düngebedarfsermittlung: Stickstoffbedarf nach DüV online berechnen
Berechnen Sie den Stickstoffdüngebedarf je Schlag nach Düngeverordnung: Bedarfswert, Ertragskorrektur, Nmin, Humus, Vorfrucht, Zwischenfrucht und organische Düngung des Vorjahres. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Pflanzenschutzrechner: Spritzbrühe, Tankfüllungen und Mittel je Tank
Wie viele Tankfüllungen brauchen Sie, und wie viel Mittel kommt in jede Füllung? Der Rechner rechnet Spritzbrühe, volle Füllungen und die Restfüllung, auch für Tankmischungen mit mehreren Mitteln.
Überblick
Fristenkalender für den landwirtschaftlichen Betrieb
Alle Fristen für Landwirte von Oktober 2026 bis Dezember 2027: Agrardiesel, Stromsteuer, Sperrfristen, Stichtagsmeldungen, Pauschalierung, Sammelantrag, Berufsgenossenschaft und Grundsteuer.
Pachtpreise und Bodenpreise in NRW: was ein Hektar kostet
Was Ackerland und Grünland in Nordrhein-Westfalen kosten: Pachtpreise aus der Agrarstrukturerhebung 2023, Kaufwerte 2023 bis 2025 nach Regierungsbezirk und worauf es beim Pachtvertrag ankommt.
Aufbewahrungsfristen Landwirtschaft: Tabelle für Betrieb, Fachrecht und Förderung
Steuerliche und fachrechtliche Aufbewahrungsfristen unterscheiden sich. Welche Unterlagen wie lange bleiben müssen und was digital abgelegt werden darf.
Anträge
Agrardiesel-Rückvergütung 2026: Frist, Satz und Antrag
Dieselrückvergütung 2026: Der Agrardieselantrag für den Verbrauch 2025 muss bis 31. Dezember 2026 beim Hauptzollamt sein. Frist, Vergütungssatz, Rechner, Antrag 1140/1142 im Zoll-Portal und Nachweise.
GLÖZ 6: Was die Mindestbodenbedeckung im Herbst verlangt
Auf 80 % der Ackerfläche muss über Herbst und Winter eine Mindestbodenbedeckung bestehen. Welche Varianten zählen, warum keine Zwischenfrucht nötig ist und was für die übrigen 20 % gilt.
Brache und Stilllegung mulchen: ab wann es erlaubt ist und wann es Pflicht ist
Vom 1. April bis 15. August dürfen Brachen nicht gemulcht oder gemäht werden, mindestens alle zwei Jahre ist eine Pflege bis 15. November Pflicht. Was für Öko-Regelung 1a, Blühflächen und Agrarumweltmaßnahmen gilt.
Flächenmonitoring: Was tun, wenn der Satellit nachfragt?
Wie das Flächenmonitoring Ihren Sammelantrag prüft, wo die Hinweise ankommen (in NRW im Antragsteller-Postfach von ELAN), wie Sie mit Geofotos antworten und bis wann Korrekturen ohne Kürzung möglich sind.
Soziale Konditionalität: Wenn Arbeitsschutz die Prämie kostet
Seit 2025 sind die Agrarzahlungen in Deutschland auch an Arbeitsrecht und Arbeitsschutz gekoppelt. Für welche Beschäftigten das gilt, was geprüft wird und welche Unterlagen bereitliegen sollten.
Hofübergabe: Was bei Anträgen, Meldungen und Unterlagen zu tun ist
Agrarförderung, Tierhaltung, Berufsgenossenschaft und Zertifizierung hängen am Betriebsinhaber, nicht am Hof. Welche Stellen bei einer Hofübergabe Bescheid bekommen müssen und warum der Januar der richtige Zeitpunkt ist.
Stromsteuerentlastung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
Land- und forstwirtschaftliche Betriebe können sich Stromsteuer erstatten lassen. Wer Anspruch hat, welche Abgrenzung nötig ist und bis wann der Antrag läuft.
Sammelantrag: Die häufigsten Fehler
Flächenabweichungen zum Kataster, übersehene Landschaftselemente, ungeprüfte Öko-Regelungen: fünf Fehler, die beim Sammelantrag regelmäßig zu Kürzungen führen, und wie Sie sie vermeiden.
Fristen
Sammelantrag 2027: Frist, Nachfrist und Änderungen
Der GAP-Sammelantrag 2027 (Agrarantrag, Mehrfachantrag, Gemeinsamer Antrag) ist bis 15. Mai fällig, 2027 ist das ein Samstag. Was bis 31. Mai und bis 30. September noch geht.
Sperrfristen für Gülle, Mist und Dünger im Herbst und Winter
Ab wann ist Gülle fahren verboten? Die Sperrfristen nach Düngeverordnung für Ackerland, Grünland, Festmist und Phosphat, die Ausnahmen bis 1. Oktober und der Stand bei den roten Gebieten.
Düngedokumentation und Wirtschaftsdünger: die Meldefristen
Bis 31. März muss die Nährstoffsumme des Vorjahres stehen, Wirtschaftsdünger aus anderen Ländern ist zu melden, in NRW gilt die Halbjahresmeldung. Und: Die Stoffstrombilanz ist abgeschafft.
Tierhalter im Januar: Stichtagsmeldungen und ihre Fristen
Bestand zum 1. Januar an HIT bis 15. Januar, Tierseuchenkasse je nach Land bis 20. oder 31. Januar, Antibiotika-Meldung bis 14. Januar 2027. Die Januar-Fristen für Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Rinderhalter.
Umsatzsteuer in der Landwirtschaft 2026: Pauschalierung, Grenze und Frist
Durchschnittssatz nach § 24 UStG 2026 weiter 7,8 %, Umsatzgrenze 600.000 Euro, Wechsel zur Regelbesteuerung bis 10. Januar mit fünf Jahren Bindung. Was Landwirte vor dem Jahreswechsel prüfen sollten.
Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft: die Fristen im Jahreslauf
Vorschuss am 15. Januar, Restbeitrag am 15. September, Änderungen binnen vier Wochen melden: die Fristen der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (SVLFG) im Überblick.
Nachbauerklärung: Was Betriebe mit Nachbau melden müssen
Wer geschützte Sorten aus eigener Ernte nachbaut, muss das melden und eine Nachbaugebühr zahlen, Stichtag ist der 30. Juni. Warum die Erklärung auch beim Getreideverkauf wichtig geworden ist.
Pflanzenschutz-Sachkunde: Wann die nächste Fortbildung fällig ist
Der Sachkundenachweis läuft nicht ab, aber alle drei Jahre ist eine anerkannte Fortbildung Pflicht. Wie Sie Ihren Zeitraum ablesen, welche Kurse zählen und was bei einer verpassten Fortbildung passiert.
TAM-Datenbank: Was Tierhalter bis 14. Januar melden müssen
Für das zweite Halbjahr müssen Tierhalter bis 14. Januar Nullmeldung oder Bestandsdaten in die HI-Tier-Datenbank eintragen. Wer betroffen ist, was gemeldet wird und welche Fristen danach folgen.
Spritzen-TÜV: Wann Pflanzenschutzgeräte geprüft werden müssen
Pflanzenschutzgeräte müssen regelmäßig von einer anerkannten Kontrollwerkstatt geprüft werden. Intervall, Plakette, Fristen für neue Geräte, Ausnahmen und was vor dem Termin zu tun ist.
Zertifizierung
Bio-Zertifizierung und Umstellung: In sechs Schritten zum Biobetrieb
Wie die Umstellung auf ökologischen Landbau abläuft: Kontrollstelle wählen, Umstellungszeit, Dokumentation, Kosten der Kontrolle und Förderung für zertifizierte Biobetriebe.
QS-Audit vorbereiten: Checkliste, Ablauf und häufige Abweichungen
Welche Unterlagen beim QS-Audit verlangt werden, welche Abweichungen am häufigsten auftreten und wie sich die Vorbereitung auf eine Durchsicht reduzieren lässt.
Förderung
Förderung für Landwirte in NRW: welche Programme es gibt
Fördermittel für landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen: Direktzahlungen und Öko-Regelungen, Agrarumweltmaßnahmen, AFP für Stall und Lager, Maschinenförderung, Diversifizierung und Programme der Rentenbank.
Förderung für Landwirte 2026/27: Bund und Länder im Überblick
Welche staatliche Förderung es für landwirtschaftliche Betriebe gibt: EU-Direktzahlungen und Öko-Regelungen, Programme des Bundes wie ANK NABO und Rentenbank, und die Länderprogramme für Stall, Maschinen, Agrarumwelt und Ökolandbau.
Agroforst fördern lassen: Öko-Regelung 3 und Sammelantrag
Seit 2026 zahlt die Öko-Regelung 3 für Agroforstsysteme 600 Euro je Hektar Gehölzfläche. Voraussetzungen, Planung im Winter und was im Sammelantrag 2027 anzugeben ist.
Herdenschutz-Förderung in NRW: Wer sie bekommt und wie der Antrag läuft
Seit August 2025 fördert NRW Herdenschutz gegen den Wolf landesweit, nicht mehr nur in Wolfsgebieten. Wer gefördert wird, was dazugehört und welche Schritte vor dem Antrag nötig sind.
Vorzeitiger Maßnahmenbeginn: Der teuerste Fehler
Schon ein unterschriebener Kauf- oder Werkvertrag vor dem Bescheid gilt als Maßnahmenbeginn und kostet die Förderung. Was erlaubt ist: Planung, Angebote, Genehmigungen, unverbindliche Reservierung.
Digitalisierung
E-Rechnung im landwirtschaftlichen Betrieb: was wann gilt
Seit 2025 müssen auch landwirtschaftliche Betriebe E-Rechnungen empfangen können, ab 2027 bzw. 2028 auch selbst ausstellen. Was für pauschalierende Betriebe, Gutschriften von Molkerei und Landhandel und die Archivierung gilt.
Digitale Dokumentation im Obst- und Gemüsebau: Was ab 2027 gilt und wie der Umstieg gelingt
Ab 1. Januar 2027 müssen Pflanzenschutzanwendungen elektronisch und maschinenlesbar aufgezeichnet werden. Was das für Obst- und Gemüsebetriebe heißt, und warum saubere Daten auch die Grundlage für KI und neue Werkzeuge sind.
Digitale Schlagkartei: Worauf es beim Umstieg ankommt
Vom Papierheft zur digitalen Schlagkartei. Welche Anforderungen wirklich zählen, wie die Datenübernahme läuft und warum mobile Erfassung entscheidend ist.
Ackerschlagkartei-Vorlage: kostenlos als Excel und PDF
Kostenlose Ackerschlagkartei als Excel-Vorlage mit Auswertung je Schlag und als PDF-Vordruck zum Ausdrucken: Schläge, Düngung, Pflanzenschutz, Ernte und Grünland. Ohne Anmeldung.
Ackerschlagkartei-Vergleich 2026: Vordruck, Excel, App und Software
Kostenloser Vordruck, Excel-Tabelle oder Schlagkartei-Software: Was die Ackerschlagkartei enthalten muss und welche Form für welchen Betrieb taugt – mit ehrlichem Vergleich.
Düngeverordnung
Güllelager: Wie viel Lagerraum Sie brauchen und wie Sie ihn nachweisen
Sechs Monate für Gülle und Gärreste, neun Monate bei mehr als 3 GV/ha, zwei Monate für Festmist. Wie die Lagerkapazität berechnet wird, was angerechnet wird und was nicht.
Bodenproben und Nmin planen: Was die Düngeverordnung verlangt
Nmin-Probe im Frühjahr, Grunduntersuchung auf Phosphat alle sechs Jahre: wann Bodenproben fällig sind, wie sie gezogen werden und wie die Werte in die Düngebedarfsermittlung eingehen.
Düngebedarfsermittlung Schritt für Schritt
Wie die Düngebedarfsermittlung nach Düngeverordnung aufgebaut ist, welche Daten hineingehören und welche Fehler bei Kontrollen auffallen.
Rote Gebiete: Was für betroffene Betriebe gilt
Welche zusätzlichen Auflagen in nitratbelasteten Gebieten greifen, wie die Gebietskulissen entstehen und was Betriebe an der Gebietsgrenze beachten müssen.
Schlagkartei für Grünland: Was dokumentiert werden muss
Schnitte, Weidegang, Düngung, Nachsaat und Dauergrünland-Status: Welche Aufzeichnungen die Schlagkartei für Grünland enthalten muss und wo bei Kontrollen Lücken entstehen.
Sprechen wir über Ihren Betrieb
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.
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