Leistungsbereich

Düngeverordnung

Die Düngeverordnung verlangt lückenlose Aufzeichnungen, feste Fristen und Nachweise, die einer Kontrolle standhalten. Wir führen Ihre Düngeunterlagen laufend mit, statt sie einmal im Jahr nachzuarbeiten. So ist der Betrieb jederzeit prüfsicher.

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Traktor mit Güllefass und Schleppschlauch bei der Ausbringung auf Grünland
Foto: Mirko Fabian / Unsplash

Leistungsumfang: Düngeverordnung

  • Düngebedarfsermittlung vor Beginn der Düngung, getrennt nach Schlag und Kultur
  • Laufende Aufzeichnung aller Düngemaßnahmen innerhalb der vorgeschriebenen Frist
  • Jährliche Zusammenfassung der aufgebrachten Nährstoffmengen
  • Meldungen nach Wirtschaftsdüngerverordnung an das Meldeprogramm
  • Berechnung und Nachweis der erforderlichen Lagerkapazität
  • Prüfung der besonderen Auflagen in roten und eutrophierten Gebieten

Aufzeichnen, bevor die Kontrolle kommt

Die Aufzeichnungspflicht gilt zeitnah nach jeder Maßnahme, nicht am Jahresende. Wer erst im Winter zusammenträgt, was im Frühjahr ausgebracht wurde, hat bei einer Kontrolle ein Problem.

Wir richten die Erfassung so ein, dass die Maßnahme direkt nach der Ausbringung erfasst wird. Aus der Schlagkartei fließen die Daten automatisch in die Düngedokumentation.

Rote Gebiete brauchen mehr Aufmerksamkeit

In nitratbelasteten Gebieten gelten zusätzliche Auflagen bis hin zur Absenkung des Düngebedarfs. Die Gebietskulissen ändern sich, und mit ihnen die Anforderungen an einzelne Schläge.

Wir prüfen bei jeder Aktualisierung, welche Ihrer Flächen betroffen sind, und passen die Bedarfsermittlung entsprechend an.

Was die Düngeverordnung von Ihrem Betrieb verlangt

Die Anforderungen sind über mehrere Vorschriften verteilt, und die Länder setzen zusätzliche Regelungen obendrauf. Im Betriebsalltag laufen sie trotzdem auf eine überschaubare Liste hinaus:

  • Düngebedarfsermittlung vor der ersten Düngung, schriftlich und schlagbezogen
  • Aufzeichnung jeder Düngemaßnahme innerhalb der vorgegebenen Frist
  • Jahreszusammenfassung der aufgebrachten Nährstoffmengen
  • Meldung von Wirtschaftsdünger bei Abgabe, Aufnahme oder Transport
  • Nachweis über ausreichenden Lagerraum
  • Einhaltung von Sperrfristen, Abstands- und Aufbringungsvorgaben
  • Zusätzliche Auflagen in nitratbelasteten Gebieten

Warum die Nacharbeit teurer ist als die laufende Pflege

Wer erst bei der Kontrollankündigung anfängt, rekonstruiert Mengen und Termine aus Erinnerung, Lieferscheinen und Schlepperdaten. Das kostet Tage, und Lücken bleiben trotzdem sichtbar.

Bei laufender Pflege entsteht der Nachweis nebenbei. Ein Auszug für Kontrolle, Audit oder Abnehmer ist dann eine Sache von Minuten – und die Zahlen stimmen mit dem überein, was tatsächlich gefahren wurde.

Düngeverordnung: so läuft die Zusammenarbeit

  1. Betriebsdaten aufnehmen

    Schläge, Kulturen, Tierbestand, Lager und vorhandene Analysen kommen an einen Platz. Damit steht die Grundlage für Bedarf, Dokumentation und Meldungen.

  2. Düngebedarf vor der ersten Gabe ermitteln

    Für jede Kultur und jeden Schlag rechnen wir den Bedarf aus und schreiben ihn fest – bevor gefahren wird, nicht danach.

  3. Maßnahmen laufend aufzeichnen

    Jede Gabe wird zeitnah erfasst, mobil vom Schlepper aus oder über eine kurze Meldung an uns. Wir prüfen auf Vollständigkeit.

  4. Meldungen und Nachweise abgeben

    Wirtschaftsdüngermeldungen, Jahreszusammenfassung und Nachweise für Kontrolle oder Audit stellen wir fristgerecht zusammen.

  5. Jahresabschluss und Plausibilitätskontrolle

    Zum Jahresende gleichen wir Bedarf, ausgebrachte Mengen und Lagerbestände ab. Auffälligkeiten klären wir, bevor sie eine Behörde findet.

Häufige Fragen

Wie schnell muss eine Düngemaßnahme aufgezeichnet werden?

Die Düngeverordnung verlangt die Aufzeichnung zeitnah nach der Maßnahme, üblicherweise innerhalb von zwei Tagen. Mit einer digitalen Erfassung ist das in einer Minute erledigt.

Übernehmen Sie auch die Nachbearbeitung zurückliegender Jahre?

Ja. Wir arbeiten fehlende Unterlagen aus zurückliegenden Wirtschaftsjahren nach, soweit die Grunddaten noch vorhanden sind.

Arbeiten Sie mit meiner vorhandenen Software?

In der Regel ja. Wir arbeiten uns in gängige Programme ein und übernehmen Ihre Daten. Wenn ein Wechsel sinnvoll ist, sagen wir es und begleiten die Umstellung.

Wir liegen in einem roten Gebiet. Was ändert sich für uns?

In nitratbelasteten Gebieten gelten verschärfte Vorgaben, etwa zur Bedarfsermittlung, zu Sperrfristen und zur Dokumentation. Welche Auflagen konkret greifen, legen die Länder fest. Einen Überblick geben wir im Ratgeber: Rote Gebiete – was gilt.

Kann ein Büroservice bei einer Düngekontrolle dabei sein?

Wir stellen die angeforderten Unterlagen zusammen, bereiten Sie auf den Termin vor und sind während der Kontrolle telefonisch erreichbar. Die Kontrolle selbst findet auf Ihrem Betrieb statt.

Ersetzen Sie die Düngeberatung?

Nein. Wir übernehmen Berechnung, Dokumentation und Meldungen. Pflanzenbauliche Beratung zur Düngestrategie bleibt bei Ihrem Berater; wir liefern ihm die Zahlen, mit denen er arbeiten kann.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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