Düngeverordnung

Wirtschaftsdüngercheck

Gülle, Mist und Gärreste sind Dünger mit echtem Wert. Wer die Gehalte nicht kennt, rechnet mit Standardwerten und düngt entweder zu viel oder kauft unnötig Mineraldünger zu. Wir schaffen Klarheit.

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Traktor mit Güllefass und Schleppschlauch bei der Ausbringung auf Grünland
Foto: Mirko Fabian / Unsplash

Leistungsumfang: Wirtschaftsdüngercheck

  • Organisation der Probenahme und Laboranalyse
  • Auswertung der Analyseergebnisse je Lagerstätte
  • Anrechnung der Gehalte in der Düngebedarfsermittlung
  • Vergleich mit den bisher angesetzten Standardwerten
  • Ableitung von Einsparpotenzial beim Mineraldünger
  • Dokumentation der Werte für Nachweis und Kontrolle

Standardwerte kosten Geld

Wer mit Tabellenwerten arbeitet, liegt bei den eigenen Gehalten oft deutlich daneben. Die Spannbreite zwischen Betrieben ist groß und hängt an Fütterung, Einstreu und Wasseranfall.

Eine Analyse kostet wenig und zeigt, was tatsächlich im Lager steht. In vielen Fällen fällt danach die Mineraldüngerrechnung spürbar kleiner aus.

Richtig probenehmen

Eine Probe aus der obersten Schicht eines ungerührten Behälters sagt wenig aus. Die Probenahme entscheidet über die Aussagekraft des Ergebnisses.

Wir organisieren die Probenahme fachgerecht und dokumentieren sie, damit die Werte auch bei einer Kontrolle Bestand haben.

Was ein falscher Nährstoffwert im Jahr kostet

Wer mit Standardwerten rechnet, liegt bei der eigenen Gülle regelmäßig daneben – in beide Richtungen. Liegt der tatsächliche Gehalt höher, wird die zulässige Obergrenze überschritten, ohne dass es jemand merkt.

Liegt er niedriger, wird mineralisch nachgedüngt, was gar nicht nötig wäre. Bei den heutigen Düngerpreisen rechnet sich eine Analyse meist schon im ersten Jahr.

Analysewerte im ganzen Betrieb nutzen

Ein Analyseergebnis, das im Ordner liegt, ändert nichts. Der Wert muss dort ankommen, wo gerechnet wird: in der Düngebedarfsermittlung, in jeder erfassten Maßnahme und in der Wirtschaftsdüngermeldung.

Wir pflegen die Werte einmal ein und hinterlegen sie am jeweiligen Lager. Ab dann rechnet jede Maßnahme automatisch mit dem passenden Gehalt.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Probenplan abstimmen

    Wir legen fest, welche Lager wann beprobt werden und wie oft – abgestimmt auf Ausbringtermine und Tierbestand.

  2. Probenahme begleiten

    Wir sagen an, wie homogenisiert und entnommen wird, damit die Probe den Behälterinhalt wirklich abbildet.

  3. Analyse beauftragen

    Die Probe geht ans Labor, die Ergebnisse kommen direkt in Ihre digitale Ablage.

  4. Werte einarbeiten

    Die Analysewerte fließen in Bedarfsermittlung, Dokumentation und Meldungen ein – überall mit demselben Wert.

Häufige Fragen

Wie oft sollte analysiert werden?

Mindestens einmal jährlich je Lagerstätte, bei wechselnder Fütterung oder Zukauf häufiger. Wir schlagen einen Turnus vor, der zu Ihrem Betrieb passt.

Kann ich die Analysewerte in der Bedarfsermittlung ansetzen?

Ja, und das ist meist der genauere Weg. Wir übernehmen die Werte direkt in Ihre Düngebedarfsermittlung.

Wie oft sollte beprobt werden?

Für die Untersuchungspflichten gibt es Vorgaben, die je nach Düngerart und Bundesland unterschiedlich ausfallen. Fachlich sinnvoll ist eine Untersuchung vor den Hauptausbringterminen, weil sich Gehalte über das Jahr verändern.

Übernehmen Sie auch die Probenahme selbst?

Die Probenahme vor Ort erfolgt in der Regel durch Sie oder den Lohnunternehmer nach unserer Anleitung. Beauftragung, Auswertung und Einarbeitung der Werte übernehmen wir.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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