Düngeverordnung

Meldung Wirtschaftsdünger

Wer Wirtschaftsdünger abgibt, aufnimmt oder befördert, ist meldepflichtig. Die Meldung läuft über die Nährstoffmeldeprogramme der Länder und hat feste Fristen. Wir übernehmen die Erfassung und die Meldung für Sie.

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Traktor mit Güllefass und Schleppschlauch bei der Ausbringung auf Grünland
Foto: Mirko Fabian / Unsplash

Leistungsumfang: Meldung Wirtschaftsdünger

  • Erfassung aller Abgaben und Aufnahmen im Wirtschaftsjahr
  • Ermittlung der Nährstoffgehalte der abgegebenen Mengen
  • Abgleich mit den Lieferscheinen der Transporteure
  • Meldung über das Nährstoffmeldeprogramm Ihres Bundeslandes
  • Fristenüberwachung für die jährliche Meldung
  • Dokumentation der Meldebestätigungen für Ihre Unterlagen

Die Fristen für Wirtschaftsdünger

Bundesweit gilt: Abgabe, Transport und Übernahme sind spätestens einen Monat danach aufzuzeichnen, und wer Wirtschaftsdünger aus einem anderen Bundesland oder dem Ausland aufnimmt, meldet das bis 31. März für das Vorjahr (§§ 3, 4 WDüngV).

Dazu kommen die Länderregeln: In Nordrhein-Westfalen wird halbjährlich bis 31. Juli und 31. Januar gemeldet, in Niedersachsen jede Lieferung binnen eines Monats, sobald mehr als 200 Tonnen im Jahr bewegt werden. Die Übersicht steht im Ratgeber Düngedokumentation und Wirtschaftsdünger: die Meldefristen.

Lieferscheine sind die Basis

Jede Bewegung von Wirtschaftsdünger muss belegt sein. Fehlen Lieferscheine oder weichen sie von der Meldung ab, entsteht bei der Prüfung sofort Klärungsbedarf.

Wir sammeln die Belege laufend ein und gleichen sie gegen Ihre Aufzeichnungen ab, statt am Meldetermin zu suchen.

Abgeber und Aufnehmer müssen zusammenpassen

Die Meldungen beider Seiten laufen im selben System zusammen. Weichen die gemeldeten Mengen voneinander ab, fällt das auf.

Wir stimmen die Angaben vor der Meldung mit dem jeweiligen Partnerbetrieb ab, damit die Zahlen übereinstimmen.

Der häufigste Fehler: zwei Betriebe, zwei Zahlen

Meldungen werden abgeglichen. Wenn der abgebende Betrieb eine andere Menge meldet als der aufnehmende, fällt das automatisch auf, und beide Betriebe bekommen Rückfragen.

Wir stimmen die Angaben vor der Meldung ab. Wo mehrere Betriebe zusammenarbeiten, übernehmen wir auf Wunsch die Meldung für alle Beteiligten – dann können die Zahlen gar nicht auseinanderlaufen.

Gärreste, Klärschlamm und Zukauf

Nicht nur Gülle und Mist fallen unter die Meldepflicht. Gärreste aus Biogasanlagen, aufbereitete Substrate und bestimmte zugekaufte organische Dünger gehören je nach Herkunft ebenfalls dazu.

Wir ordnen jeden Vorgang der richtigen Kategorie zu und hinterlegen die Nährstoffgehalte, damit die Mengen auch in Bedarfsermittlung und Dokumentation korrekt ankommen.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Meldepflicht klären

    Wir prüfen, welche Vorgänge in Ihrem Bundesland meldepflichtig sind – bei Abgabe, Aufnahme und Transport gelten unterschiedliche Regelungen.

  2. Lieferscheine laufend erfassen

    Jeder Transport wird bei der Abholung festgehalten: Menge, Art, Nährstoffgehalte, Abgeber und Aufnehmer.

  3. Angaben abgleichen

    Vor der Meldung gleichen wir ab, dass die Angaben von Abgeber und Aufnehmer zusammenpassen. Differenzen klären wir vorher.

  4. Meldung fristgerecht abgeben

    Die Meldung geht über das Portal Ihres Bundeslandes raus, die Bestätigung kommt in Ihre digitale Ablage.

Häufige Fragen

Bin ich auch bei kleinen Mengen meldepflichtig?

Die Meldepflicht greift ab bestimmten Mengenschwellen, die je nach Bundesland unterschiedlich sind. Wir prüfen für Ihren Betrieb, ob und ab wann Sie melden müssen.

Was ist mit Gärresten aus der Biogasanlage?

Gärreste zählen zu den Wirtschaftsdüngern und unterliegen denselben Melde- und Dokumentationspflichten. Wir erfassen sie mit.

Wer meldet – Abgeber, Aufnehmer oder Transporteur?

Das hängt von der Landesregelung und der Art des Vorgangs ab; häufig trifft die Pflicht mehrere Beteiligte. Wir klären die Zuständigkeit für Ihren konkreten Fall und übernehmen die Meldung für Ihre Seite.

Was passiert, wenn eine Meldung vergessen wurde?

Versäumte Meldungen lassen sich in der Regel nachholen, können aber als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Wir prüfen den Stand, holen Fehlendes nach und richten die laufende Überwachung ein.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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