Zertifizierung

Regionalfenster

Regionalfenster macht Herkunft für den Verbraucher nachvollziehbar. Für Erzeuger und Direktvermarkter bedeutet das lückenlose Nachweise über Anbau- und Verarbeitungsort. Wir bauen die Dokumentation auf und begleiten die Prüfung.

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Milchkühe auf der Weide vor einem Maisfeld
Foto: Aad van der Klaauw / Unsplash

Leistungsumfang: Regionalfenster

  • Prüfung, ob Ihre Produkte die Herkunftsanforderungen erfüllen
  • Dokumentation der Anbau- und Verarbeitungsorte
  • Nachweisführung über die Herkunft zugekaufter Zutaten
  • Aufbau der Warenstromtrennung im Betrieb
  • Vorbereitung der Kennzeichnung und Abstimmung der Angaben
  • Begleitung von Prüfung und Folgeaudits

Herkunft muss belegbar sein

Die Angabe auf der Verpackung muss durch Belege gedeckt sein, vom Feld bis zur Abfüllung. Bei zugekauften Zutaten wird der Nachweis schnell aufwendig.

Wir schauen uns Ihre Lieferkette an und klären früh, welche Belege Sie von Ihren Vorlieferanten brauchen.

Kennzeichnung rechtssicher gestalten

Die Angaben im Regionalfenster sind formal geregelt. Abweichende Formulierungen auf dem Etikett führen zu Beanstandungen.

Wir prüfen die Etikettenentwürfe vor dem Druck gegen die Vorgaben und stimmen sie mit der Prüfstelle ab.

Herkunft muss bis zur Zutat belegbar sein

Ausgelobte Regionalität wird geprüft, und zwar bis auf die einzelne Zutat. Wer einen Rohstoff kurzfristig überregional zukauft, muss das dokumentieren und die Kennzeichnung anpassen.

Wir richten die Erfassung so ein, dass Zukäufe sofort im Warenstrom sichtbar sind – bevor die Ware mit der falschen Auslobung im Regal steht.

Kennzeichnung rechtssicher halten

Neben den Systemvorgaben gilt das allgemeine Lebensmittelrecht: Pflichtangaben, Allergene, Nährwerte und Los-Kennzeichnung müssen stimmen, sobald verpackte Ware in den Handel geht.

Wir prüfen die Etiketten mit und legen die Freigaben ab. Für die laufenden Nachweise nutzen wir dieselben digitalen Formulare wie in der übrigen Dokumentation.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Herkunft definieren

    Wir legen fest, welche Region ausgelobt werden soll und welche Zutaten und Verarbeitungsschritte dazugehören.

  2. Nachweiskette aufbauen

    Für jede Zutat werden Herkunft, Menge und Verarbeitungsort belegbar dokumentiert.

  3. Kennzeichnung vorbereiten

    Wir bereiten die Angaben für das Etikett vor und stimmen sie mit den Vorgaben des Systems ab.

  4. Prüfung begleiten

    Zur Prüfung liegen Warenstrom, Belege und Kennzeichnung geordnet vor.

Häufige Fragen

Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich das?

Regionalfenster lohnt sich vor allem dort, wo im Handel oder im Hofladen mit Herkunft geworben wird. Für reine Erzeuger ohne eigene Vermarktung meist nicht.

Müssen alle Zutaten aus der Region kommen?

Es gelten Mindestanteile für die Hauptzutat und Regeln für weitere Bestandteile. Wir prüfen Ihre Rezeptur gegen die Vorgaben.

Müssen alle Zutaten aus der Region kommen?

Die Systeme legen Mindestanteile und Regeln für Nebenzutaten fest; nicht jede Zutat muss regional sein, aber jede Angabe muss belegbar stimmen. Wir prüfen Ihre Rezepturen gegen die geltenden Vorgaben.

Lohnt sich das für einen kleinen Hofladen?

Für reine Ab-Hof-Vermarktung ist eine formale Zertifizierung oft nicht nötig. Sie lohnt sich, sobald Ware über Handel oder Dritte verkauft wird und die Herkunftsauslobung überprüfbar sein muss.

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Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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