Förderung

Tierwohl & Tiergesundheit

Für tiergerechte Haltungsverfahren und Maßnahmen zur Tiergesundheit gibt es laufende Förderungen und Prämien. Sie verlangen dauerhafte Nachweise über die Haltungsbedingungen. Wir übernehmen Antrag und Dokumentation.

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Milchkühe im Laufstall am Futtertisch
Foto: Deny Hill / Unsplash

Leistungsumfang: Tierwohl & Tiergesundheit

  • Prüfung, welche Programme zu Ihrem Haltungsverfahren passen
  • Bewertung des Stalls anhand der geforderten Kriterien
  • Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsstelle
  • Aufbau der laufenden Haltungs- und Gesundheitsdokumentation
  • Überwachung der mehrjährigen Verpflichtungszeiträume
  • Vorbereitung auf Kontrollen und Nachweisanforderungen

Prämie und Zertifizierung greifen ineinander

Viele Tierwohlprogramme setzen eine Teilnahme an einem Standard wie der Initiative Tierwohl voraus oder bauen darauf auf. Wer beides trennt, macht die Arbeit doppelt.

Wir stimmen Förderantrag und Zertifizierungsanforderungen aufeinander ab, damit eine Dokumentation für beides reicht.

Umbauten frühzeitig abstimmen

Baut ein Betrieb um, ändern sich Platzangebot und Tierplatzzahlen, und damit häufig auch die Fördergrundlage. Ohne vorherige Meldung droht die Rückforderung.

Sprechen Sie mit uns, bevor der Bagger kommt. Meist lässt sich der Umbau so gestalten, dass die Förderung erhalten bleibt.

Eine Dokumentation für Prämie und Audit

Tierwohlprogramme und Zertifizierungen fragen weitgehend dieselben Nachweise ab – Platzangebot, Beschäftigung, Tierbeobachtung, Tierverluste, Behandlungen. Getrennt geführt bedeutet doppelten Aufwand und zwei Datenstände, die sich widersprechen können.

Wir führen die Nachweise deshalb einmal und leiten daraus ab, was Prämiengeber, Initiative Tierwohl oder QS jeweils sehen wollen.

Was ein Stallumbau für die Förderung bedeutet

Tierwohlmaßnahmen sind selten allein mit Management umzusetzen; meist gehört ein Umbau dazu. Damit kommen Baurecht, Immissionsschutz und – bei größeren Vorhaben – die Agrarinvestitionsförderung ins Spiel.

Wir stimmen die Reihenfolge ab: erst klären, welche Prämienanforderung der Umbau erfüllen soll, dann planen, dann beantragen. Andersherum wird es teuer.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Haltung aufnehmen

    Stallmaße, Buchtenstruktur, Platzangebot und Beschäftigungsmaterial werden erfasst und mit den Programmanforderungen abgeglichen.

  2. Programm auswählen

    Wir vergleichen die in Frage kommenden Programme und rechnen aus, welches unter Ihren Bedingungen das bessere Ergebnis liefert.

  3. Nachweisführung einrichten

    Tierbestand, Kontrollgänge, Behandlungen und Tierwohlindikatoren werden so dokumentiert, dass sie Prämie und Zertifizierung gleichzeitig bedienen.

  4. Antrag stellen und Laufzeit überwachen

    Nach dem Antrag behalten wir Verpflichtungszeiträume und jährliche Nachweise im Blick.

Häufige Fragen

Gilt die Förderung je Tierplatz oder je Tier?

Das unterscheidet sich je Programm. Manche zahlen je Tierplatz, andere je gehaltenem Tier oder Durchgang. Wir rechnen es für Ihren Bestand konkret aus.

Was passiert bei einem Tierseuchengeschehen?

Für unverschuldete Bestandsräumungen sehen die Programme in der Regel Härtefallregelungen vor. Wir stellen den entsprechenden Antrag.

Lohnt sich die Teilnahme bei kleinem Bestand?

Das hängt vom Programm ab: Manche Prämien laufen je Tierplatz, andere haben Mindestgrößen oder feste Verwaltungsanteile. Wir rechnen Ihren Bestand konkret durch, bevor Sie sich binden.

Was passiert bei einem Tierseuchengeschehen oder Bestandseinbruch?

Außergewöhnliche Umstände sind in den Programmen meist geregelt, müssen aber angezeigt werden. Melden Sie uns solche Ereignisse sofort, dann sichern wir den Vorgang ab.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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