Förderung

Diversifizierung

Ein zweites Standbein macht den Betrieb unabhängiger von Erzeugerpreisen. Für den Aufbau von Direktvermarktung, Gastronomie oder Ferienangeboten gibt es eigene Förderprogramme. Wir bringen Idee und Programm zusammen.

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Milchkühe im Laufstall am Futtertisch
Foto: Deny Hill / Unsplash

Leistungsumfang: Diversifizierung

  • Einordnung Ihres Vorhabens in die passenden Programme
  • Erstellung des geforderten Konzepts und der Kalkulation
  • Prüfung baurechtlicher und hygienerechtlicher Anforderungen
  • Antragstellung innerhalb des Aufrufzeitraums
  • Abstimmung mit Kommune, Kammer und Bewilligungsstelle
  • Verwendungsnachweis und Begleitung in der Anlaufphase

Das Konzept ist der Antrag

Anders als bei Technikförderungen entscheidet hier die Qualität des Konzepts. Wer nur eine Investitionsliste einreicht, kommt nicht durch.

Wir erarbeiten mit Ihnen Zielgruppe, Angebot und Kalkulation und bringen das in eine Form, die die Bewilligungsstelle überzeugt.

Nebenbetrieb heißt neue Pflichten

Mit dem Hofladen kommen Lebensmittelrecht und Kennzeichnungspflichten, mit der Ferienwohnung Melde- und Steuerfragen. Das wird gern unterschätzt.

Wir zeigen die Pflichten vorher auf und richten die nötige Dokumentation gleich mit ein.

Das Konzept ist der eigentliche Antrag

Bei Diversifizierungsprogrammen entscheidet selten das Formular, sondern die Schlüssigkeit des Vorhabens: Gibt es Nachfrage, trägt die Kalkulation, passt es zum Betrieb und zur Arbeitskapazität der Familie?

Wir strukturieren das Konzept entlang der Fragen, die die Bewilligungsstelle stellt, und rechnen die Kalkulation gegen. Wo die Zahlen nicht tragen, sagen wir das vor dem Antrag.

Neuer Betriebszweig, neue Pflichten

Mit Hofladen, Ferienwohnung oder Direktvermarktung kommen Anforderungen, die der Urproduktion fremd sind: Kassenführung, Hygienedokumentation, Kennzeichnung, Meldepflichten und je nach Umfang eine andere steuerliche Behandlung.

Wir bauen die Abläufe von Anfang an so auf, dass sie tragen – mit digitalen Formularen für die laufende Dokumentation und einer geordneten Ablage für Belege und Nachweise.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Idee schärfen

    Wir gehen das Vorhaben durch: Zielgruppe, Angebot, Standort, geplanter Umsatz und was der Betrieb dafür braucht.

  2. Konzept und Zahlen erstellen

    Für den Antrag zählt das Konzept mit belastbarer Kalkulation. Wir erarbeiten beides mit Ihnen statt für Sie – Sie müssen es vertreten können.

  3. Genehmigungen klären

    Baurecht, Gewerbe, Lebensmittelrecht und Hygiene kommen je nach Vorhaben dazu. Wir klären den Weg vor dem Antrag.

  4. Antrag stellen und Aufbau begleiten

    Nach der Bewilligung begleiten wir Mittelabruf, Nachweise und den Aufbau der laufenden Dokumentation im neuen Betriebszweig.

Häufige Fragen

Muss das Vorhaben auf dem Hof stattfinden?

Meist ja, ein Bezug zum landwirtschaftlichen Betrieb wird gefordert. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich je Programm.

Wird auch die laufende Vermarktung gefördert?

Gefördert werden überwiegend Investitionen und die Konzeptphase. Für Marketing gibt es teils eigene Bausteine, die wir mit prüfen.

Muss das Vorhaben auf der Hofstelle stattfinden?

Nicht zwingend, aber der betriebliche Bezug muss erkennbar bleiben. Wie eng dieser Bezug sein muss, regeln die Länderprogramme unterschiedlich – wir prüfen es für Ihren Standort.

Wird auch die laufende Vermarktung gefördert?

Gefördert werden in der Regel Investitionen und der Aufbau, nicht der laufende Betrieb. Für Marketing und Beratung gibt es teilweise eigene, kleinere Programme, die wir mitprüfen.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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