Anträge

Stromsteuer

Land- und forstwirtschaftliche Betriebe können sich einen Teil der gezahlten Stromsteuer erstatten lassen. Viele Betriebe nutzen das nicht, weil der Antrag beim Hauptzollamt als aufwendig gilt. Wir übernehmen ihn komplett.

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Luftbild von Ackerschlägen mit Strohballen und frisch bestellten Flächen
Foto: Bernd Dittrich / Unsplash

Leistungsumfang: Stromsteuer

  • Prüfung, ob und in welchem Umfang Ihr Betrieb entlastungsberechtigt ist
  • Auswertung der Jahresabrechnungen Ihres Stromlieferanten
  • Abgrenzung betrieblich verbrauchter Strommengen vom privaten Verbrauch
  • Erstellung und Einreichung des Entlastungsantrags beim Hauptzollamt
  • Beachtung der Mindestentlastungsbeträge und Antragsfristen
  • Prüfung des Bescheids und Kommunikation mit dem Zoll

Betrieb und Privathaushalt sauber trennen

Auf vielen Höfen laufen Wohnhaus und Betrieb über denselben Zähler. Entlastungsfähig ist aber nur der betriebliche Anteil. Ohne saubere Abgrenzung wird der Antrag abgelehnt oder später korrigiert.

Wir schauen uns Ihre Zählerstruktur an und entwickeln eine nachvollziehbare Aufteilung. Wo ein zusätzlicher Zähler sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das.

Häufig übersehene Entlastung

Anders als beim Agrardiesel ist die Stromsteuerentlastung vielen Betriebsleitern gar nicht bekannt. Gerade bei Betrieben mit Melktechnik, Kühlung, Lüftung oder Trocknung kommt über das Jahr eine relevante Menge zusammen.

Wir prüfen im Erstgespräch, ob sich der Antrag bei Ihrem Verbrauch rechnet, und sagen Ihnen ehrlich, wenn er es nicht tut.

Wo im Betrieb der Strom tatsächlich hingeht

Die Entlastung fällt umso deutlicher aus, je stromintensiver der Betrieb arbeitet. In der Milchviehhaltung, bei Lüftung und Kühlung, in der Trocknung und in der Aufbereitung kommt über das Jahr eine erhebliche Menge zusammen.

Damit die Menge belastbar ist, schauen wir uns die Zählerstruktur an, bevor gerechnet wird. Gerade auf gewachsenen Hofstellen laufen Betriebszweige, Wohnhaus und Photovoltaik in einer Verkabelung zusammen, die niemand mehr dokumentiert hat.

Zusammenspiel mit anderen Entlastungen

Die Stromsteuerentlastung steht nicht für sich. Sie gehört zusammen mit der Agrardieselvergütung und der Energieeffizienzförderung in eine gemeinsame Betrachtung der Energiekosten.

Wir prüfen einmal jährlich, was bei Ihnen zusammenkommt, und sagen Ihnen offen, wenn sich ein Antrag bei Ihrem Verbrauch nicht rechnet. Hintergründe dazu im Ratgeber: Stromsteuerentlastung in der Landwirtschaft.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Berechtigung prüfen

    Wir klären zuerst, ob Ihr Betrieb dem begünstigten Bereich zuzuordnen ist und welche Verbrauchsstellen dazugehören.

  2. Jahresabrechnungen auswerten

    Aus den Abrechnungen Ihres Versorgers ziehen wir die Mengen je Zähler und ordnen sie den Betriebszweigen zu.

  3. Betrieb und Privat abgrenzen

    Wo Wohnhaus und Betrieb an einem Zähler hängen, entwickeln wir eine nachvollziehbare Aufteilung – und sagen Ihnen, wo sich ein Zwischenzähler lohnt.

  4. Antrag einreichen

    Der Entlastungsantrag geht an das zuständige Hauptzollamt, mit den Nachweisen, die dort erwartet werden.

  5. Bescheid prüfen

    Wir kontrollieren den Bescheid und beantworten Rückfragen des Zolls für Sie.

Häufige Fragen

Welche Unterlagen brauchen Sie von mir?

Die Jahresabrechnungen Ihres Stromversorgers und eine Übersicht Ihrer Zähler. Alles Weitere leiten wir daraus ab.

Kann die Entlastung rückwirkend beantragt werden?

Für zurückliegende Jahre ist ein Antrag innerhalb der gesetzlichen Frist möglich. Wir prüfen, welche Jahre bei Ihnen noch offen sind.

Lohnt sich der Antrag bei kleinem Verbrauch?

Für die Entlastung gelten Mindestbeträge, unterhalb derer sich der Aufwand nicht rechnet. Wir prüfen anhand Ihrer Jahresabrechnung kostenlos vorab, ob Sie darüber liegen.

Was ist mit dem Strom aus der eigenen PV-Anlage?

Selbst erzeugter und selbst verbrauchter Strom ist gesondert zu betrachten, weil darauf keine oder eine andere Stromsteuer anfällt. Wir berücksichtigen das bei der Mengenermittlung.

Muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden?

Ja, die Entlastung wird für das jeweilige Kalenderjahr beantragt. Die Frist steht bei uns im Fristenplan, Sie müssen sich darum nicht kümmern.

Sprechen wir über Ihren Betrieb

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, was bei Ihnen anfällt, und sagen Ihnen offen, was wir davon übernehmen können.

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