Pflanzenschutzdokumentation
Jede Pflanzenschutzanwendung muss dokumentiert werden, und zwar vollständig. Das prüfen Behörde und Zertifizierer gleichermaßen. Wir führen die Aufzeichnungen laufend, damit bei der Kontrolle nichts fehlt.
Leistungsumfang: Pflanzenschutzdokumentation
- Erfassung von Mittel, Aufwandmenge, Fläche und Anwendungsdatum
- Dokumentation von Indikation, Kultur und behandeltem Schaderreger
- Nachweis der Sachkunde des Anwenders
- Kontrolle von Zulassung, Auflagen und Wartezeiten vor der Anwendung
- Abgleich mit Abstandsauflagen und Gewässerrandstreifen
- Aufbereitung der Nachweise für Kontrolle und Audit
Zulassungen ändern sich schnell
Mittel verlieren Zulassungen, Auflagen werden verschärft, Aufbrauchfristen laufen aus. Wer mit einer veralteten Liste arbeitet, riskiert einen Verstoß.
Wir prüfen die Zulassung zum Anwendungszeitpunkt und weisen darauf hin, wenn ein Mittel im Lager seine Frist verliert.
Auflagen automatisch mitprüfen
Abstandsauflagen zu Gewässern und Saumbiotopen hängen an der konkreten Fläche und am Gerät. Im Alltag geht das leicht unter.
In einer digitalen Erfassung werden die Auflagen zum Schlag hinterlegt und beim Eintrag angezeigt. Das verhindert Fehler, bevor sie passieren.
Was in jede Aufzeichnung gehört
Beanstandungen entstehen fast immer durch fehlende Einzelangaben, nicht durch fehlende Einträge. Diese Punkte prüfen wir bei jeder Maßnahme:
- Datum der Anwendung und behandelter Schlag mit Fläche
- Mittel, Aufwandmenge und Wasseraufwand
- Kultur, Indikation und bekämpfter Schaderreger
- Anwender mit gültigem Sachkundenachweis
- Eingehaltene Wartezeit bis zur Ernte
- Abstandsauflagen zu Gewässern und Saumbiotopen
Sachkunde, Geräteprüfung und Lager
Zur Dokumentation der Maßnahmen gehören Nachweise, die im Audit regelmäßig mitgeprüft werden: gültige Sachkundenachweise mit Fortbildungen, die Prüfplakette des Pflanzenschutzgeräts und ein ordnungsgemäßes Lager.
Wir überwachen die Fristen für Fortbildung und Gerätekontrolle und weisen darauf hin, wenn ein Mittel im Lager seine Aufbrauchfrist verliert.
So läuft die Zusammenarbeit ab
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Mittel- und Schlagdaten hinterlegen
Zulassungen, Auflagen und schlagbezogene Abstandsvorgaben werden einmal hinterlegt und laufend aktualisiert.
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Maßnahme mobil erfassen
Direkt nach der Anwendung: Mittel, Menge, Fläche, Indikation, Anwender – in unter einer Minute.
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Auflagen prüfen lassen
Beim Eintrag werden Zulassung, Wartezeit und Abstandsauflagen gegengeprüft, damit Fehler vor der Anwendung auffallen.
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Nachweise aufbereiten
Für Kontrolle, Audit oder Abnehmer ziehen wir den geforderten Zeitraum als fertigen Auszug.
Häufige Fragen
Wie lange müssen Pflanzenschutzaufzeichnungen aufbewahrt werden?
Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt mehrere Jahre. Zertifizierungsstandards verlangen teils längere Zeiträume. Wir legen die Daten dauerhaft digital ab.
Zählt die Anwendung durch den Lohnunternehmer auch?
Ja, sie muss genauso dokumentiert werden. Wir richten einen Zugang ein, über den der Lohnunternehmer seine Maßnahmen direkt meldet.
Was gilt bei Anwendungen durch Mitarbeiter oder Familienangehörige?
Jede Person, die anwendet, braucht einen gültigen Sachkundenachweis, und die Anwendung ist personenbezogen zu dokumentieren. Wir hinterlegen die Nachweise und überwachen die Fortbildungsfristen.
Wie bekommen wir mit, wenn ein Mittel die Zulassung verliert?
Wir prüfen die Zulassungslage der von Ihnen eingesetzten Mittel laufend und melden uns, wenn eine Zulassung endet oder sich Auflagen ändern – rechtzeitig genug, um den Lagerbestand zu verplanen.
Zum Nachlesen im Ratgeber
Hintergrund, Fristen und typische Fehler zu diesem Thema – von uns aufgeschrieben.
Weitere Leistungen im Bereich Schlagkartei
Der Bereich Schlagkartei umfasst noch diese Leistungen.
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